Hygienekonzept


für die Diakonieeinrichtung „InterZOB“ der Ev.-luth.- Gesamtkirchengemeinde Salzhausen-Raven gemäß Niedersächsischer Corona-Verordnung vom 30. Oktober 2020 und nachfolgenden Änderungen in der jeweils aktuell gültigen Fassung ferner basierend auf dem Muster-Hygienekonzept für Gottesdienste an besonderen Orten und
kirchliche Veranstaltungen sowie den Handlungsempfehlungen für Gemeindehäuser und kirchlichen Gebäuden unter den Bedingungen der Corona-Pandemie der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers in der jeweils aktuell gültigen Fassung


(1) Vorbemerkungen


Die Ev.-luth. Gesamtkirchengemeinde Salzhausen-Raven betreibt in den Räumen


Achtern Krankenhus 8 in 21376 Salzhausen


eine Diakonieeinrichtung zur Abgabe von gespendeten Waren und Kleidungen (nachfolgend „InterZOB“genannt)

an Bedürftige (nachfolgend „Besucher*innen“ genannt).

 

Die Räumlichkeiten werden im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes „Wir für die Samtgemeinde Salzhausen“ von der Samtgemeinde Salzhausen für die Arbeit der Einrichtung der Kirchengemeinde unentgeltlich bereitgestellt.

Die diakonische Arbeit der Einrichtung wird durch ehrenamtlich Helfende (nachfolgend „Helfer*innen“genannt)

und einem ehrenamtlichen Leitungsteam erbracht.


Bis zum März 2020 erfolgte die Öffnung der Ausgabestelle regelmäßig zu bestimmten Zeiten an zwei Wochentagen.

An diesen Tagen wurden die gespendeten Waren oder Kleidungen von den Besucher(n)*innen in der Ausgabestelle abgeholt.


Mit Beginn der Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften unter den Bedingungen der CoronaPandemie wurde die Arbeit der Einrichtung zum 9. April 2020 vorübergehend von einer Abholung auf einen Bringdienst
(Lieferdienst) umgestellt.

Hierbei erfolgte eine sehr enge Zusammenarbeit im Rahmen der Nachbarschaftshilfe mit dem Projekt „Handschlag“ mit der Interessengemeinschaft e.V. Salzhausen.


Die Teamleitung des InterZOBs und der Kirchenvorstand der Ev.-luth. Gesamtkirchengemeinde Salzhausen-Raven haben entschieden, dass die Diakonieeinrichtung „InterZOB“ unter den Bedingungen des nachfolgenden Hygienekonzeptes
ab 1. Juli 2021 wieder für die Besucher geöffnet und vom Lieferdienst auf Abholung der gespendeten Waren und Kleidungen umgestellt wird, sofern und solange dies durch gesetzliche Grundlagen oder Verordnungen möglich ist.


Für die Öffnung der Ausgabestelle mit Abholung der gespendeten Waren und Kleidungen gilt bis auf Weiteres das nachfolgende Hygienekonzept.

 

   

Veranstaltungstitel

 

 

Veranstaltungsdatum,Uhrzeit

 

 

Ort

 

 

 

 

Maximale Zahl der Besucher*innen

 

 

 

Maximale Zahl der Helfer*innen 

Diakonieeinrichtung „InterZOB“
Ausgabestelle für gespendete Warten und Kleidungen

 

regelmäßig wöchentlich donnerstags ab 11:00 Uhr

 

 

Diakonieeinrichtung „InterZOB“
Achtern Krankenhus 8
21376 Salzhausen

 

 

insgesamt ca. 100 bis 120 Besucher,
Zutrittsbeschränkung auf maximal 4 Besucher,
die sich zeitgleich im Gebäude aufhalten

 

9 Helfer*innen in den Räumlichkeiten
einschließlich Teamleitung und Check-In

 

 


Veranstalter*in

 

 

 

 

Verantwortliche Personen vor Ort

 

 

Ev.-Luth. Gesamtkirchengemeinde Salzhausen-Raven
Kirchenvorstand
Hauptstraße 3A
21376 Salzhausen

 

„InterZOB“-Teamleitung
Birgit Lubig und Anke Petersen
Tel. (0 41 72) 431 92 28

 


(2) Anwendungsbereich


Dieses Hygienekonzept ist zurOrganisation und Dokumentation der erforderlichen Hygienemaßnahmen für die o.g. Veranstaltung vorgesehen. Es basiert auf den zum Zeitpunkt der Durchführung geltenden Regelungen des Landes Niedersachsen sowie auf den Absprachen der Konföderation Evangelischer Kirchen in Niedersachsen zur verantwortungsvollen Durchführung von Gottesdiensten und Veranstaltungen während der Corona-Pandemie.


(3) Persönliche Hygiene


Das Coronavirus SARS-CoV2 ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion, vor allem durch Aerosolbildung (etwa beim Sprechen, Singen, Husten und Niesen).

 

Die Aufnahme in den Körper erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege und – in geringerem Maße – die Bindehäute der Augen. Darüber hinaus ist auch indirekt ein Eintrag über die Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut oder der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, möglich. Eine Übertragung über kontaminierte Oberflächen (Schmierinfektion) ist nicht vollständig auszuschließen.

 

Auf Grundlage dieser Erkenntnisse gelten bei der Durchführung der o.g. Veranstaltung die grundsätzlichen Maßnahmen der persönlichen Hygiene:

  • Abstand halten gemäß den Vorgaben der Corona-VO
  • Tragen von Alltagsmasken, wo dieses vorgeschrieben ist
  • Keine Berührungen, keine Umarmungen und kein Händeschütteln
  • Regelmäßige Reinigung und gründliche Desinfektion der Hände
  • Kein Besuch der Veranstaltung von Personen mit Krankheitssymptomen.

Es wird zusätzlich auf die Anlage zum Hygienekonzept verwiesen.


(4) Zugangsbeschränkungen
Es wird auf die Anlage zum Hygienekonzept verwiesen.


(5) Mindestabstand
Es wird auf die Anlage zum Hygienekonzept verwiesen.


(6) Voranmeldungen
Voranmeldungen von regelmäßigen Besucher*innen zur Veranstaltung sind nicht vorgesehen und aufgrund des Hygienekonzeptes in Verbindung mit den Zutrittsbeschränkungen auch nicht erforderlich. Lediglich bei neuen Besucher*innen ist eine vorherige telefonische Registrierung unterTel. (0 41 72) 431 92 28 zur Erstellung eines Besucherausweis und zu Ergänzung der bestehenden Kontaktlisten für die Ausgabetage erforderlich.


(7) Steuerung des Publikums
Der Zutritt und das Verlassen des Veranstaltungsortes bzw. der Einrichtung erfolgen unter Einhaltung des Mindestabstands. Dies wird durch Markierungen auf dem Boden und personelle Maßnahmen bzw. entsprechende Hinweise unterstützt. An der Tür wird auf die Vermeidung von Verzögerungen geachtet, um Gedränge zu vermeiden.


Es wird zusätzlich auf die Anlage zum Hygienekonzept verwiesen.


(8) Reinigung von Oberflächen, Lüftung der Räume


Die Reinigung der Oberflächen und Gegenstände sowie der Sanitäranlagen erfolgt regelmäßig nach den landeskirchlichen Vorgaben. Genutzte Räume werden gemäß den landeskirchlichen Empfehlungen regelmäßig gelüftet, mindestens jedoch direkt vor und nach der Veranstaltung.


Es wird zusätzlich auf die Anlage zum Hygienekonzept verwiesen.


(9) Dokumentation der Anwesenden


Die Teilnehmenden der Veranstaltung (Helfer*innen und Besucher*innen) werden datenschutzkonform mit ihren persönlichen Daten (Name und Anschrift) durch Eintragung in Namenslisten oder durch Abgleich bestehenden Namenslisten erfasst. Bei den Daten der Helfer*innen wird zusätzlich die Telefonnummer erfasst. Diese Daten werden für drei Wochen aufbewahrt und danach vernichtet. Eine Teilnahme ohne Angabe der persönlichen Daten ist nicht möglich.


Es wird zusätzlich auf die Anlage zum Hygienekonzept verwiesen.


(10) Mund-Nase-Bedeckungen


Jede*r Besucher und jede*r Helfer*in ist verpflichtet, beim Betreten und Verlassen des Gebäudes und bei Aufenthalt des Veranstaltungsortes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Es wird zusätzlich auf die Anlage zum Hygienekonzept verwiesen.


(11) Weitere Hygienemaßnahmen


An der Eingangstür und zusätzlich in dem Gebäude wird die Möglichkeit zur Händedesinfektion vorgehalten. Helfer*innen und Besucher*innen werden durch persönliche Ansprache und Plakataushang aufgefordert, die Möglichkeit zur Händedesinfektion zu nutzen.


(12) Unterweisung, Dokumentation


Dieses Hygienekonzept (einschließlich der Anlage) wurde von der „InterZOB“-Teamleitung am 14. Juni
2021 erarbeitet und verabschiedet und am 22. Juni 2021 vom Kirchenvorstand der Ev.-luth. Gesamtkirchengemeinde Salzhausen beschlossen.


Das Hygienekonzept wird allen eingesetzten Helfer*innen ausgehändigt und bekannt gegeben, dabei wird auf seinen Inhalt und die Notwendigkeit zur Einhaltung wurde besonders hingewiesen.


Das Hygienekonzept wird allen Besucher*innen der Einrichtung durch Aushang am und im Gebäude sowie durch Online-Veröffentlichung auf den Seiten
www.interzob.de sowie www.kirche-salzhausenraven.de bekannt gegeben.

 

Auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen bei den Besucher*innen wird durch die eingesetzten Helfer*innen der Einrichtung geachtet.


Salzhausen, den 22. Juni 2021

 

 

 

Pastorin Alexandra Powalowski

Vorsitzende des Kirchenvorstandes

der Ev.-luth. Gesamtkirchengemeinde

Salzhausen-Raven

Birgit Lubig

InterZOB-Teamleitung

Anke Petersen

InterZOB-Teamleitung



ANLAGE
zum Hygienekonzept der Diakonieeinrichtung „InterZOB“
Stand: 21.06.2021
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(1) Vorbemerkungen und Anwendungshinweise


Für die Öffnung der Diakonieeinrichtung „InterZOB“ mit Ausgabe von Waren und/oder Kleidung zur Abholung von Besucher*innen ist ein durchdachtes und gelebtes Hygienekonzept von entscheidender Bedeutung, um Risiken einer Übertragung des Coronavirus SARS-CoV2 zu minimieren oder ganz auszuschließen.


Besondere Herausforderung ist dabei, dass die Einrichtung an den Ausgabetagen i.d.R. von einer Vielzahl von Besucher*innen und Helfer*innen aufgesucht wird und gleichzeitig die baulichen Voraussetzungen des Gebäudes eine Beschränkung der Personenzahl erforderlich machen. Hierbeigilt es insbesondere, die vorgegebenen Abstandsregeln einzuhalten und die Kontaktmöglichkeitenzwischen den Personen an den Ausgabetagen zu minimieren.


Um das Hygienekonzept einzuhalten und entsprechend umzusetzen zu können, dürfen sich von den Helfer(n)*innen an den Ausgabetagen nur diejenigen Personen in der Ausgabestelle aufhalten, die für die Tätigkeiten (Check-In, Küche, Warenausgabe) zuvor eingeteilt wurden.


(2) Vorbereitung der Räume und andere Tätigkeiten für Helfer*innen


Folgende Tätigkeiten sind zur Sicherstellung des Hygienekonzeptes von den Helfer(n)*innen vor der Öffnung bzw. vor der Ausgabe durchzuführen:

  • Flur von Gegenstände freiräumen
  • Absperrband im Flur für die jeweiligen Gehrichtungen anbringen/überprüfen
  • Bodenmarkierungen prüfen oder anbringen
  • Prüfen oder Aufstellen von Hinweisschildern
  • Bereitstellung des Desinfektionsspenders am Eingang/Ausgang ggf. Flüssigkeitsbehälter befüllen
  • Einkaufswagen: Griffflächen desinfizieren und Wagen am Eingang bereitstellen
  • Vorbereitung der Ausgaberäume
  • Flächendesinfektion der Tische
  • Aufbau der Tische und Waren
  • Aufbau der Schutzwände
  • Lüften der Räume
  • Persönliche Hygiene:
  • Anlegen Mund-Nasen-Schutz
  • Hände desinfizieren
  • Anlegen von Einmal-Handschuhen

Um die Anzahl der Kontakte und damit der Besucher*innen in der Ausgabestelle möglichst gering zu halten, werden – zunächst in der Anfangsphase - für die Besucher*innen der Gemeinschaftsunterkünfte (Gödenstorf, Eyendorf, Salzhausen) Taschen bzw. Tüten mit den Waren vor jedem Ausgabebeginn nach dem Ausgabeende vorgepackt.

 

Die Taschen werden dann von den jeweiligen Hausmeistern oder Sozialbetreuern der Gemeinschaftsunterkünfte im „InterZOB“ abgeholt.


Die Ausgaberäume werden aufgrund der Kontaktbeschränkungen und einzuhaltenden Abstandsregeln grundsätzlich nur mit 1 Helfer*in besetzt pro Ausgaberaum besetzt.

 

 

ANLAGE
zum Hygienekonzept der Diakonieeinrichtung „InterZOB“
Stand: 21.06.2021
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(3) Vor der Ausgabe am Ausgabetag


Warten der Besucher*innen

 

Die übrigen Besucher müssen draußen vor dem Treppenaufgang (nicht in der Veranda !) auf den Einlass und Zutritt zum Gebäude warten. Dabei wird durch Plakataushang darauf hingewiesen, dass die

  • die Abstandsregeln (mind. 1,5 Meter) einzuhalten sind und
  • die Mund-Nasen-Bedeckung (bis zum Verlassen der Einrichtung) zu tragen ist
  • und die Besucher*innen keine Krankheitssymptome aufweisen dürfen
  • und ein Einkaufswagen während des Einkaufs verpflichtend zu benutzen ist.

Vor dem Zutritt müssen grundsätzlich die Hände der Besucher*innen desinfiziert werden. Dafür stehen entsprechende kontaktlose Desinfektionsspender bereit.


Die Einhaltung dieser Hygienevorschriften wird durch ein*e Helfer*in des „InterZOB“-Teams überwacht.


(4) Während der Ausgabe am Ausgabetag


Check-In, Kontaktdaten


Spätestens beim Betreten des Gebäudes werden die Namen der Besucher*innen mit den vorbereiteten Adresslisten durch eine*n Helfer*in (Check-In) abgeglichen oder ggf. dort ergänzt. Die einheitliche Erfassung von Telefonnummern der Besucher*innen ist schwierig, weil ein nicht unbedeutender Anteil der Besucher über keine Telefonnummer verfügt.

 

Deshalb erfolgt keine Erfassung der Telefonnummern der Besucher.


Die Reihenfolge des Zutritts zur Ausgabestelle wird durch Ausgabe von laufenden Nummern festgelegt.


Dabei werden von den Helfer(n)*innen im Check-In die Nummern gezogen und den Besucher*innen ausgehändigt, eine Selbstziehung der Nummer durch den/die Besucher*innen darf aufgrund der Hygieneanforderungen nicht erfolgen.

 

Die ausgegebenen Nummern werden aus hygienischen Gründen nach Rückgabe für den Ausgabetag vernichtet.

Am folgende Ausgabetag werden andere (neue) Nummern austeilt.


Im Check-In wird die 1,00 Euro-Spende entgegengenommen.

 

Zutrittsbeschränkungen


Es dürfen sich immer
nur 4 Besucher*innen zeitgleich in der Ausgabestelle aufhalten. Deshalb ist beim Check-In darauf zu achten, dass nur dann ein weiterer Zutritt ins Gebäude erfolgt, wenn zuvor ein*e Besucher*in das Gebäude verlassen hat. Im Gebäude selbst stehen keine Warteräumen zur Verfügung.

 

Ein Warten in den Fluren ist nicht erlaubt.

 

Lüften der Räume Während der Ausgabezeiten sind die Ausgaberäume (und damit auch der Flur) sowie die Küche
regelmäßig und ausreichend zu lüften.


Ablauf des Einkaufs


Die Besucher*innen erhalten im Gebäude am Check-In einen Einkaufswagen und sind gehalten, diesen Einkaufswagen während des Einkaufs zu benutzen. Die Besucher*innen folgen den Bodenmarkierungen und/oder Absperrungen bzw. Hinweisschildern und erhalten ihre Waren an den Türen der jeweiligen Räume, jeweils geschützt durch Schutzwände.
Ausnahme: Bei der Ausgabe der Backwaren erfolgt die Ausgabe im Raum geschützt durch Spuckschutz und Schutzwand.

 

ANLAGE
zum Hygienekonzept der Diakonieeinrichtung „InterZOB“
Stand: 21.06.2021
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Um die Hygieneregeln einzuhalten ist von den Helfer(n)*innen besonders darauf zu achten, dass die Besucher*innen ihren Einkauf

 

  • nur in einer (vorgegebenen) Gehrichtung vornehmen
  • den Mindestabstand zwischen den Besucher*innen einhalten
  • die Mund-Nasen-Bedeckung ordnungsgemäß tragen.

Die Helfer*innen sind ferner dazu angehalten besonders darauf zu achten, dass die Besucher*innen den Einkauf möglichst zügig erledigen, damit der Aufenthalt im Gebäude, die Wartezeit der anderen Besucher*innen oder auch die Einsatzzeiten der Helfer*innen nicht zu lange dauern.


Beim Verlassen des Gebäudes Die Besucher*innen werden beim Verlassen des Gebäudes auf die Möglichkeit hingewiesen, sich erneut die Hände zu desinfizieren. Dafür steht entsprechende kontaktlose Desinfektionsspender am
Ausgang zur Verfügung.


Die Griffflächen des genutzten und zurückgegeben Einkaufswagens werden beim Check-In desinfiziert.


(5) Nach der Ausgabe am Ausgabetag


Nach der Ausgabe sind von den Helfer(n)*innen im Zusammenhang mit dem Hygienekonzept folgende Tätigkeiten vorzunehmen:

 

  • Rückräumung des Desinfektionsspenders am Eingang/Ausgang ggf. Flüssigkeitsbehälter befüllen
  • Einkaufswagen: Griffflächen desinfizieren
  • Aufräumen der Ausgaberäume
  • Flächendesinfektion der Tische
  • Rückbau der Tische und Waren
  • Abbau der Schutzwände
  • Persönliche Hygiene:
  • Hände desinfizieren

Die Reinigung der Räume (einschließlich der WC’s) wird mindestens einmal wöchentlich von einem externen Dienstleister übernommen.


(6) Verpflegung am Ausgabetag


Die Helfer*innen sind an den Ausgabetagen i.d.R. viele Stunden ehrenamtlich im Einsatz. Frühere Einsatzzeiten an einem Ausgabetag von ca. 4 Stunden dürften mit den Anforderungen durch das Hygienekonzept vermutlich übertroffen werden und zu längeren Einsatzzeit führen.


Aus diesem Grund ist ein*e Helfer*in für die Verpflegung der Helfer*innen eingesetzt, bereitet in der Küche belegte Brötchen/Brote vor und versorgt die Helfer*innen mit Kaffee oder Tee.

Unter dem Gesichtspunkt der Kontaktbeschränkungen ist zu beachten, dass eine gemeinsame Pause aller Helfer*innen zeitgleich und in einem Raum nicht möglich ist. Es ist nur eine Personenzahl von 3 Helfer*innen in einem Raum möglich, die gemeinsam ihre Pause verbringen.


Der/Die für die Verpflegung der Helfer*innen eingeteilte*r Helfer*in ist verantwortlich für die Reinigung der Küche und die Desinfektion der dortigen Kontaktflächen. Dies hat grundsätzlich mindestens einmal wöchentlich zu erfolgen.

 

 

ANLAGE
zum Hygienekonzept der Diakonieeinrichtung „InterZOB“
Stand: 21.06.2021
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(7) Verantwortung für die Einhaltung dieses Hygienekonzeptes


Für die Einhaltung dieses Hygienekonzeptes ist – neben den Helfer*innen selbst – die „InterZOB“-Teamleitung verantwortlich.


(8) Beschlussfassung durch die Kirchengemeinde


Der Kirchenvorstand der Ev.-luth. Gesamtkirchengemeinde Salzhausen-Raven hat mit Beschluss vom 21. Juni 2021 dieses Hygienekonzept genehmigt und beschlossen.


Salzhausen, den 22. Juni 2021
Pastorin Alexandra Powalowski
Vorsitzende des Kirchenvorstandes der
Ev.-luth. Gesamtkirchengemeinde Salzhausen-Raven

 

 

Birgit Lubig

„InterZOB“-Teamleitung

 

 

Anke Petersen
„InterZOB“-Teamleitung

 

 



Neue Telefonnummer: 04172-431 92 28

 

- Öffnung der Lebensmittel-Ausgabestelle ab 01.07.2021 -

 

 

Ab Donnerstag 01.07.2021 können wir endlich nach über einem Jahr den InterZOB wieder für Sie als Besucher öffnen.

 

Wir haben jeden Donnerstag ab 11:00 Uhr den InterZOB geöffnet.

 

Natürlich gelten bei uns die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln.

 

Der Zutritt kann nur mit einer Mund-Nasenmaske erfolgen.

 

Es darf nur eine Person pro Haushalt in die Räumlichkeiten.

 

Kinder und Jugendliche müssen leider draußen warten.

 

Die Warteräume im InterZOB sind derzeit noch geschlossen.

 

Bitte nutzen Sie bei schlechtem Wetter die Unterstellmöglichkeiten an den Bushaltestellen.

 

Wenn Sie in den vergangenen Monaten nicht von uns beliefert wurden und neu zu uns kommen wollen, dann nehmen Sie bitte vorher telefonisch Kontakt mit uns auf unter folgender Rufnummer:


04172/ 431 92 28

Sie erhalten von uns dann einen Ausweis, der uns die vorgeschriebene Kontaktverfolgung vereinfacht.

Ein Zugang ohne Ausweis ist derzeit nicht möglich!

Da den InterZOB immer nur 4 Personen gleichzeitig betreten dürfen, bitten wir Sie um Geduld und Zeit.

Wir werden uns bemühen die Wartezeiten so gering wie möglich zu halten.

Wir freuen uns, Sie Alle endlich wieder persönlich begrüßen zu dürfen.

Wir nehmen zur Zeit auch keine Kleidung an!

 

Da wir auch bei der Kleiderausgabe die erforderlichen Corona Maßnahmen, in unseren Räumlichkeiten, nicht einhalten können, findet KEINE Kleiderausgabe statt.

 

Sobald es wieder los geht melden wir uns!

 

Bleibt ALLE Gesund

 

InterZOB hilft wieder - mit geänderter Ausgabe

Der InterZOB in Salzhausen geht wieder in Betrieb

 

Ab dem 9.4., Donnerstag in einer Woche, werden für Bedürftige aus der Samtgemeinde Lebensmittel verteilt.

 

Allerdings ist die Ausgabe durch die Corona-Einschränkungen anders geregelt: Der InterZOB kann nicht mehr direkt vor Ort besucht werden.

Stattdessen muss eine Bestellung unter der Telefonnummer 04172 9695242 oder per E-Mail (handschlag@in-ge.de) mit dem Hinweis „InterZOB“ und der eigenen Adresse aufgegeben werden.

 

Jeden Donnerstag packen dann Mitarbeiter Versorgungstüten, die den Bedürftigen anschließend direkt zugestellt werden. Je nach gespendeten Lebensmitteln sind die Versorgungstüten unterschiedlich mit Waren des täglichen Bedarfs bestückt.

 

Beim der Bestellung kann gewählt werden, für wie viele Personen die Tüte gedacht ist und ob Brot oder kein Brot bzw. Schweinefleisch oder kein Schweinefleisch den Tüten beigelegt werden kann. Die fertig gepackten Versorgungstüten liefern Ehrenamtlichen dann immer donnerstags direkt an die Haustür. Wie bisher auch wird dafür ein Unkostenbeitrag von 1€ pro Bestellung erhoben.

Beim InterZOB bekommen Bedürftige aus unserer Region ohne Ansehen von Herkunft oder Hautfarbe seit 2015 Unterstützung. Die gespendeten Waren des täglichen Bedarfs stammen von in der Region ansässigen Lieferanten (Supermärkten, Bäckereien und Landwirtschaftsbetrieben).

 

Dass der InterZOB mit den oben genannten Änderungen trotz Coronapandemie öffnen kann, ist nur durch die Mithilfe vieler Beteiligter möglich: Neben den Mitarbeitern des InterZOBs sind auch die Ehrenamtlichen der „Corona-Hilfe“ für Salzhausen und Umgebung eingebunden.

 

Diese unterstützen durch Einkäufe und Besorgungen bereits diejenigen, die aktuell nicht selbst vor die Tür gehen sollen.

 

Die "Corona-Hilfe" wird von der Interessengemeinschaft e.V. und der Gesamtkirchengemeinde Salzhausen-Raven getragen - unter Mitarbeit zahlreicher Ehrenamtlicher von „Möbel Michaelis“, der Samtgemeinde, der Interessengemeinschaft und der Kirchengemeinde.


Der InterZOB selbst ist ein Kooperationsprojekt der Samtgemeinde Salzhausen und der Gesamtkirchengemeinde Salzhausen-Raven.

 

Weitere Infos dazu: www.interzob.de (oder www.kirche-salzhausen-raven.de oder www.in-ge.de).

InterZOB hilft wieder - mit geänderter Ausgabe

Der InterZOB in Salzhausen geht wieder in Betrieb

 

Ab dem 9.4., Donnerstag in einer Woche, werden für Bedürftige aus der Samtgemeinde Lebensmittel verteilt.

 

Allerdings ist die Ausgabe durch die Corona-Einschränkungen anders geregelt: Der InterZOB kann nicht mehr direkt vor Ort besucht werden.

Stattdessen muss eine Bestellung unter der Telefonnummer 04172 9695242 oder per E-Mail (handschlag@in-ge.de) mit dem Hinweis „InterZOB“ und der eigenen Adresse aufgegeben werden.

 

Jeden Donnerstag packen dann Mitarbeiter Versorgungstüten, die den Bedürftigen anschließend direkt zugestellt werden. Je nach gespendeten Lebensmitteln sind die Versorgungstüten unterschiedlich mit Waren des täglichen Bedarfs bestückt.

 

Beim der Bestellung kann gewählt werden, für wie viele Personen die Tüte gedacht ist und ob Brot oder kein Brot bzw. Schweinefleisch oder kein Schweinefleisch den Tüten beigelegt werden kann. Die fertig gepackten Versorgungstüten liefern Ehrenamtlichen dann immer donnerstags direkt an die Haustür. Wie bisher auch wird dafür ein Unkostenbeitrag von 1€ pro Bestellung erhoben.

Beim InterZOB bekommen Bedürftige aus unserer Region ohne Ansehen von Herkunft oder Hautfarbe seit 2015 Unterstützung. Die gespendeten Waren des täglichen Bedarfs stammen von in der Region ansässigen Lieferanten (Supermärkten, Bäckereien und Landwirtschaftsbetrieben).

 

Dass der InterZOB mit den oben genannten Änderungen trotz Coronapandemie öffnen kann, ist nur durch die Mithilfe vieler Beteiligter möglich: Neben den Mitarbeitern des InterZOBs sind auch die Ehrenamtlichen der „Corona-Hilfe“ für Salzhausen und Umgebung eingebunden.

 

Diese unterstützen durch Einkäufe und Besorgungen bereits diejenigen, die aktuell nicht selbst vor die Tür gehen sollen.

 

Die "Corona-Hilfe" wird von der Interessengemeinschaft e.V. und der Gesamtkirchengemeinde Salzhausen-Raven getragen - unter Mitarbeit zahlreicher Ehrenamtlicher von „Möbel Michaelis“, der Samtgemeinde, der Interessengemeinschaft und der Kirchengemeinde.


Der InterZOB selbst ist ein Kooperationsprojekt der Samtgemeinde Salzhausen und der Gesamtkirchengemeinde Salzhausen-Raven.

 

Weitere Infos dazu: www.interzob.de (oder www.kirche-salzhausen-raven.de oder www.in-ge.de).


Aktion "Ein Teil mehr ... 2017"

 

Nach dem großen Erfolg in 2016 haben wir auch in diesem Jahr wieder die Aktion "Ein Teil mehr in den Einkaufswagen" zusammen mit dem Verkehrs- und Kulturverein Salzhausen durchgeführt.

 

Wir haben uns sehr gefreut, dass sich wieder so viele Geschäfte und Supermärkte bereit erklärt haben, sich an dieser Aktion zu beteiligen.

 

Am Samstag, den 20.5.17 konnten wir mit personeller Unterstützung des Verkehrs- und Kulturverein und vielen fleißigen Helfern wieder viele Lebensmittel einsammeln. Über 50 Spendenkisten mit haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikel haben wir erhalten.

Wir möchten uns ganz herzlich bei den teilnehmenden Geschäften, beim Verkehrs - und Kulturverein Salzhausen, den vielen Spendern und bei allen Helfern der Aktion bedanken.

 

Wir denken schon daran, auch im kommenden Jahr diese Aktion erneut durchzuführen.

 

 


Große Freude über Fahrzeug

Jetzt ist das Fahrzeug endlich da ! Am 11. Mai 2017 haben wir über die Samtgemeinde Salzhausen ein ausgemustertes Transportfahrzeug von der Freiwilligen Feuerwehr Eyendorf erhalten. Nun können wir die Waren für den InterZOB mit einer größeren Transportkapazität abholen.

Zur Vorgeschichte: Beeindruckt von der sehr positiven Entwicklung des Projektes „InterZOB“ wurde das Leitungsteam anlässlich der Visitation durch den Superintendenten Berndt und in Gegenwart von Herrn Krause (Samtgemeindebürgermeister und Gemeindedirektor der Samtgemeinde Salzhausen) und Herrn Pott (Leiter des Fachbereiches „Ordnung und Soziales“ der Samtgemeinde Salzhausen)  im August 2016 gefragt, wo denn noch Hilfe oder Unterstützung für die Arbeit gebraucht werde. Na, diese Frage ließ sich das Leitungsteam nicht zweimal stellen und äußerte dann den Wunsch nach einem Transportfahrzeug. Bei einigen Transportfahrten oder besonderen Veranstaltungen wird der Stauraum im eigenen privaten Pkw sehr eng. Da wäre es dann gut, wenn hierfür ein „richtiges“ Transportfahrzeug zur Verfügung stehen würde. Diesen Vorschlag griffen die Vertreter der Samtgemeinde gerne auf und stellten die Bereitstellung eines Feuerwehr-Fahrzeuges, das im Frühjahr 2017 ersetzt werden sollte, in Aussicht. 

Die Übergabe des Fahrzeugs war nun am 11. Mai 2017 möglich. Die InterZOB-Mitarbeiter waren sehr positiv überrascht über die Größe der Ladefläche des Fahrzeugs und haben den betagten Transporter sofort in ihr Herz geschlossen. Erstzulassung 1991, 29.000 km ... und läuft ... – was will man mehr ? Doch ganz so einfach war der Übergang dann doch nicht – denn es musste zunächst der Rückbau der Einbauten für Sondereinsatzfahrzeuge (auch die Entfernung aller Feuerwehr-Beschriftungen), eine neue Betriebsgenehmigung für das Fahrzeug über den TÜV erreicht und die Ummeldung des Fahrzeugs auf die St. Johannis Kirchengengemeinde Salzhausen erfolgen. Die Zulassung haben wir dann schließlich am 18. Mai 2017 erhalten.

 

Ja, nun ist er da – nicht bloß ein Transporter, sondern ein richtiger Lkw (bis 3,5 t).  Dieses Fahrzeug steht ab sofort für die Transportfahrten des InterZOBs, aber auch für gelegentlich andere Fahrten in unserer Kirchengemeinde zur Verfügung. Denn zu transportieren gibt es immer etwas, was nicht mehr in den normalen Pkw-Kofferraum passt.

 

Vielen Dank an die Samtgemeinde Salzhausen, die Freiwillige Feuerwehr Eyendorf und an alle, die daran mitgewirkt haben, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen konnte. Wir freuen uns sehr.


Freude über Großspende

Wir freuen uns über eine Großspende der Volksbank Lüneburger Heide eG. Salzhausen

 

Die Volksbank in Salzhausen hatte im Dezember 2016 Jubiläum. Dieses Jubiläum wurde groß gefeiert und am Ende blieb sogar noch Geld übrig.

 

So entschied sich die Volksbank, das Geld zu gleichen Teilen gemeinnützigen Zwecken in Salzhausen zu Gute kommen zu lassen.

 

Am 13.12.2016 überreichte die Volksbank dem InterZOB und der DLRG in Salzhausen

jeweils einen Scheck über 2.500 €.

Mit der Spende an den InterZOB möchte die Volksbank einen Beitrag zu einem notwendig gewordenen neuen Kühlsystem leisten.

 

Wir freuen uns sehr über diese große Spende und sagen nochmals „Dankeschön“

 

 


Pfadfinder sammeln Lebensmittelspenden

Die Pfadfinder der St. Johannis Kirchengemeinde haben am Freitag, 11.11.2016 in Salzhausen Lebensmittel für die Bedürftigen der Samtgemeinde gesammelt. Noch nach der 2 stündigen Sammelaktion wurden die Lebensmittel gleich dem InterZOB übergeben. Gesammelt wurden überwiegend haltbare Lebensmittel, da diese selten im InterZOB zu bekommen sind. Aber auch Kleidung nahmen sie entgegen und gaben diese mit ab. Im Anschluss schauten sie sich noch interessiert die Räumlichkeiten an.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei euch


Ein gelungenes Fest zum ersten Geburtstag...

...durften viele interessierte Gäste am Samstag, den 5. November 2016 von 11.00 bis 15.00 Uhr erleben. Jeder hatte hier die Möglichkeit, sich den InterZOB einmal genau anzusehen und auch von den zahlreichen engagierten Mitarbeitern erklären zu lassen. Die Räume dienten diesmal für leckere Köstlichkeiten und Getränke oder auch als gemütliche Klönecken für die Besucher.

Allerdings konnte man auf Fotos, die an jeder Zimmertür befestigt waren, erkennen, wie der entsprechende Raum normalerweise genutzt wird.

Ein besonderes Geschenk hatte Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause im Gepäck. Er überreichte einen Scheck in Höhe von 770,00 Euro, den Erlös der Versteigerung des diesjährigen Kirch-und Markttages. Das lässt die Anschaffung von besseren Kühlmöglichkeiten in greifbare Nähe rücken.


Nominierung für den Bürgerpreis im Landkreis Harburg

Am 12. September 2016 war unser Leitungsteam eingeladen zur Verleihung des Bürgerpreises für den Landkreis Harburg. Es wurden Preise vergeben in den Kategorien U21, Alltagshelden und Lebenswerk für Menschen oder Gruppen, die sich besonders um die Integration von Flüchtlingen verdient gemacht haben.

Auch wenn der InterZOB nicht den Preis in der Kategorie Alltagshelden erhalten hat, so ist es doch eine besondere Anerkennung, hier nominiert worden zu sein. Es zeigt, dass das Engagement der über 50 Mitarbeiter wahrgenommen und geschätzt wird. WEITER SO!


Besuch des Superintendenten

August 2016

Superintendent Berndt besucht im Rahmen der Visitation

die Essensausgabe InterZOB der Kirchengemeinde Salzhausen

 

Im Rahmen seiner Visitation in der St. Johannis-Gemeinde in Salzhausen besuchte Superintendent Christian Berndt jetzt auch den "InterZOB". In dieser Einrichtung der Kirchengemeinde sind gut 50 Ehrenamtliche aktiv und versorgen Bedürftige mit Lebensmitteln und Kleidung. Christian Lubig und Malene Schröder vom Kirchenvorstand sowie Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause und Hermann Pott von der Gemeindeverwaltung erklärten das gemeinsame Projekt.

 

Vor zehn Monaten eröffnet, hat sich der Interzob inzwischen zu einem echten Besucher-Magneten entwickelt. Viele Personen kommen aus der benachbarten Flüchtlingsunterkunft am ZOB. Aber auch für einheimische Bedürftige gibt es hier kostenlose Lebensmittel. Brot, frisches Gemüse und Obst, hin und wieder auch Fleisch und Milchprodukte warten auf die Besucher. Lediglich ein symbolischer Euro ist vom Besucher zu entrichten. Der Interzob ist der Nachfolger der Salzhäuser Tafel, die über Jahre im evangelischen Gemeindehaus stattfand.

 

"Im jetzigen Gebäude, das von der Samtgemeinde angemietet wurde, kann alles aufgebaut bleiben" sagt Christian Lubig vom Kirchenvorstand. "Das ist ein deutlicher Vorteil gegenüber dem Gemeindehaus". Gut zehn Personen sammeln während der Woche die Lebensmittel-Spenden von Erzeugern und Kaufhäusern in der Umgebung ein. Dann wird alles sortiert und am Donnerstag findet die Ausgabe statt. 

 

Gut 70 Personen warten dann vor dem Gebäude. Jeder zieht eine Nummer und kommt danach an die Reihe. "Bei den ersten Essensausgaben gab es viel Gedränge im Interzob" erzählt Christian Lubig weiter. Jeder habe der Erste sein wollen, aus Angst nichts abzubekommen. "Da haben die Leute im Winter schon Stunden vorher angestanden". Das habe man stark verbessern können. Jetzt werde grob überschlagen, wie die Lebensmittel unter den Wartenden gut aufgeteilt werden können, sodass jeder genug abbekommt. In den ersten zehn Monaten des Bestehens sind auf diese Weise gut 3000 Besucher mit Lebensmitteln versorgt worden, was an eine biblische Geschichte erinnert.

 

Dazu kommt eine Kleiderausgabe für Bedürftige, die ebenfalls stark nachgefragt wird. Auch andere Einrichtungen konnten schon mit Kleidung versorgt werden. Als etwa im vergangenen Winter in Ohlendorf eine Erstaufnahme-Einrichtung des Landkreises buchstäblich "aus dem Boden gestampft" werden musste, konnten etliche der Neuangekommenen von Salzhausen aus die notwendigen Textilien erhalten.

 

Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Krause lobte das Engagement der Freiwilligen und sagte weitere Unterstützung zu. Benötigt wird unter anderem dringend ein Kühlfahrzeug, um die empfindlichen Lebensmittel auch angemessen transportieren zu können. Weiter wünschten sich die Mitarbeitenden Rolläden, weil es im Sommer sehr heiß ist in dem ehemaligen Schwesternwohnheim.

 

Superintendent Christian Berndt war tief bewegt von dem vielfältigen Engagement der Salzhäuser. Auch er sprach den Dank des Kirchenkreises für den unermüdlichen Einsatz der Helfer aus. "Auch der Kirchenkreis kann an der einen oder anderen Stelle Unterstützung leisten, damit die Arbeit besser von der Hand geht" fügte er hinzu.

 

So wurde noch während seines Besuches der Wunsch nach einer Reinigungskraft für die Einrichtung geäußert. Bisher haben die Ehrenamtlichen nach der Ausgabe das gesamte Haus aufgeräumt und gereinigt. "Dies ist nach getaner Arbeit eine echte Zusatzbelastung" meinte eine der Helferinnen.

 

Als der Besuch beendet war, konnte Kirchenvorstands-Vorsitzende Malene Schröder bereits Vollzug melden: "Wir haben gerade eine geeignete Person gefunden" verkündete sie freudestrahlend.

 

Superintendent Berndt besucht alle sechs Jahre jede Kirchengemeinde des Kirchenkreises.

 


Foodsharing teilt

A Summers Tale für ALLE

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Organisation „Foodsharing“.

Diese war auf dem Luhmühlener Festival „A Summers Tale“ vom 10.8.16 bis 13.8.16 mit vertreten und im Einsatz.

 

„Foodsharing“ steht für das Motto: Teile Lebensmittel, anstatt sie wegzuwerfen. Verteile den Überschuss dorthin wo er gebraucht und benötigt wird.

 

Und so sammelten sie für den InterZOB an diesen Tagen sowohl Lebensmittel, die in der dortigen Gastronomie nicht mehr benötigt wurden, als auch Lebensmittel von den Festivalbesuchern, die keine Verwendung mehr für sie fanden.

 

Hier einige Bilder:


Ein Donnerstag im August


Flohmarkt

Die Grundschulklasse 4e aus Eyendorf veranstaltete am 03.06.2016 auf dem Rathausplatz in Salzhausen einen Flohmarkt.

Von dem Erlös in Höhe von 112,00 € kauften die Schüler und Schülerinnen haltbare Lebensmittel und spendeten diese dem InterZOB. Die Lebensmittel übergaben die Schüler/innen mit Ihrer Klassenlehrerin Frau Frahm am Donnerstag, den 09.06.16. Die Gelegenheit nutzten die Schüler/innen und schauten sich die Räumlichkeiten des InterZOB an und ließen sich aufmerksam den Ablauf des Ausgabetages für Lebensmittel und Kleidung erklären.

Die Mitarbeiter und das Leitungsteam des InterZOB bedanken sich nochmals ganz herzlich bei den Kindern und der Klassenlehrerin für die Lebensmittelspenden.


Pfadfinder spendet von erspartem Taschengeld

Am 10.06.2016 erhielten wir von einem 10jährigen Pfadfinder eine Sachspende, welche uns sehr beeindruckt und bewegt hat. Er hatte nämlich sein Taschengeld gespart und davon Hygieneartikel wie Duschgel, Shampoo und Deodorant gekauft. Diese übergab er dann ganz stolz dem InterZOB.

Auch hier bedanken sich Mitarbeiter und Leitungsteam ganz besonders für den Einsatz.


Großartige Resonanz auf die Aktion des VKV am 30.April 2016

Foto: Elbe Geest Wochenblatt, Christoph Ehlermann

Strahlende Gesichter gab es bei den Mitarbeitern des InterZOB beim Anblick der Warenvielfalt und Menge. Der Verkehrs- und Kulturverein Salzhausen e.V. hatte die Idee zu der Aktion "Ein Teil mehr in Ihren Einkaufskorb - Bitte", mit der am Samstag, den 30. April 2016 von 10:00 bis 16:00 Uhr die Kunden in fünf Märkten unserer Samtgemeinde aufgefordert wurden, doch bitte ein oder zwei Teile mehr zu kaufen und für "InterZOB - Wir für die Samtgemeinde Salzhausen" zu spenden. Folgende Märkte unterstützten uns bei dieser besonderen Spendenaktion. Aber auch sonst stellen sie uns wöchentlich Ware für den InterZOB zur Verfügung.

Aldi Salzhausen

Edeka Düver

Edeka Volker Meyer

Rossmann Drogeriemarkt

Sky-Supermarkt

Vielen Dank!

 

Die Mitglieder des VKV Salzhausen sind mit der Idee zu dieser Aktion an das Leitungsteam des InterZOB herangetreten. Die Begeisterung war selbstverständlich riesig - bot sich doch hier die Möglichkeit, auch einmal an haltbare Lebensmittel heran zu kommen, die sonst Mangelware sind.

Mit großem Eifer und viel Energie machte sich der VKV an die Vorbereitung für den 30. April.

Flyer wurden gedruckt, Button für die Mitarbeiter gefertigt und Gespräche mit Geschäftsleuten geführt.

 

Das Foto zeigt einige Mitarbeiter aus VKV und InterZOB nach der letzten Vorbesprechung.

Und wieder einmal zeigt sich:

In der Samtgemeinde Salzhausen wird das WIR groß geschrieben. Politik, Kirche und Vereine arbeiten Hand in Hand.

Mit diesem Schulterschluss können immer wieder großartige Ergebnisse erreicht werden.

VIELEN DANK

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinten von li.:

Anke Petersen und Birgit Lubig vom Leitungsteam InterZOB

Vorne: Lieselotte Weyer vom VKV.

Hier einige Mitarbeiter, die freundlich auf die Kunden zugingen und um Lebensmittelspenden oder Hygieneartikel baten. Durchweg sehr positiv wurde diese Aktion aufgenommen und viele Kunden sagten spontan, das könne man gerne wiederholen.

Am Ende standen mehr als 25 prall gefüllter Einkaufswagen zur Abholung bereit.


Gemeinsam feiern stärkt den Teamgeist

Im Januar fand eine kleine "Neujahrsfeier" statt, bei der sich ein großer Teil der Inter ZOB Mitarbeiter traf. Leckeres Essen, ein Gläschen Wein, lockere Gespräche und ein fröhliches Tänzchen halten Leib und Seele zusammen. Hier einige Eindrücke:


28. Januar 2016

Frisch gestärkt und gut gelaunt gehen unsere Mitarbeiter ans Werk!


21. Dezember

Religionskurse spenden Hygieneartikel

Heute gab es eine Überraschung im InterZOB. Die beiden Religionskurse des achten Jahrgangs des Gymnasiums Salzhausen spendeten eine große Menge Hygieneartikel. Durch den Verkauf von Kuchen und eine Aktion der Schülervertretung, die am "Flüchtlingstag" "welcome-Armbänder" verkauften, kam eine Summe von 290,00 Euro zusammen, die sie hierfür investierten.

 

VIELEN DANK für diesen Einsatz!!!


24. November

Leitungsteam komplett

Beim Teamtreffen am heutigen Abend konnte dem Team nun endgültig ein komplettes Leitungsteam präsentiert werden. Anke und Jörg Petersen aus Eyendorf haben sich bereit erklärt, die Teamleitung gemeinsam mit Birgit Lubig zu übernehmen.

 


12. November

Zweiter Ausgabetag

Den zweiten Ausgabetag im InterZOB hat das Team mit Bravour gemeistert. Im Vergleich zur Vorwoche ging alles schon sehr viel geordneter ab. Die Besucher kannten bereits die Räume und den Ablauf und konnten sich schon viel besser orientieren.

Wie schon beim ersten Mal gab es zum Abschluss eine Teambesprechung, wo noch einmal alles durchgegangen wurde. Immer wieder kann so das Vorgehen an die Bedürfnisse und Erfordernisse angepasst werden. "Learning by Doing" ist das Motto.

Vielen Dank an die großartige Truppe!!


5. November 2015

Erste Ausgabe

Auch die erste Ausgabe von Lebensmitteln und Kleidung hat das Team erfolgreich gemeistert.

Am Ende haben alle zufrieden den Inter ZOB verlassen.









Diese Kinderaugen sprechen Bände.


29.Oktober 2015

Einweihung des Inter ZOB

Mit über 60 Gästen aus Politik, Kirchengemeinde, Sponsoren, Pressevertretern und Mitarbeitern wurde am 29. Oktober das Haus eingeweiht und auch die zukünftige Arbeit vorgestellt. Im Anschluss gab es einen Sektempfang mit Besichtigung der neuen Räume.

Den engen Schulterschluss von Politik und Kirchengemeinde schätzen wir als besonders hohes Gut. Nur Hand in Hand sind wir den neuen Herausforderungen gewachsen. Wir sind sehr dankbar für das gute Miteinander.


24.Oktober 2015

Erste Feuerprobe

In der Nacht vom 23. auf den 24. Oktober sind in Gödenstorf die ersten Flüchtlinge eingetroffen. Entgegen allen Erwartungen waren es Familien mit Kindern.

Am 24. Oktober kamen dann alle in den Inter ZOB zum Einkleiden. Mit Händen und Füßen, mit Englisch, Französisch und der tatkräftigen Unterstützung von Salem Hadoudda-Schwenk haben wir vom Baby bis zum Erwachsenen für jeden das Passende gefunden und alle haben das Haus mit einer Erstausstattung verlassen.

Feuerprobe mit Bravour gemeistert!!!


Oktober2015

Planung und Logistik

In den Wochen nach dem ersten Teamtreff gab es noch weitere Treffen mit dem gesamten Team, die sich mit Planung und Logistik beschäftigten.

Im Haus war ständig etwas los. Hier wurde gewerkelt, dort Regale aufgebaut und wieder in anderen Räumen wurden bereits Kleiderspenden gesichtet und sortiert.

Und irgendwo war immer ein fröhliches Lachen zu hören.


6. Oktober 2015

Erstes Teamtreffen

Zu einem ersten Treffen fanden sich mehr als 30 interessierte Mitarbeiter in der neuen Ausgabestelle zusammen und starteten in einen sehr konstruktiven Prozess.

In einem ersten Schritt erhielt die Einrichtung, die bisher als "Schwesternwohnheim" oder "Wohnbaracke" betitelt wurde einen neuen Namen. Kreative Begriffe fanden sich auf der Ideenwand und schließlich fand "Inter ZOB" den größten Zuspruch.

Im zweiten Schritt wurden Grundsätze und Wertvorstellungen für die zukünftige Arbeit erarbeitet.

Und dann wurden erste Ideen für die praktische Arbeit in der zukünftigen Ausgabe gesammelt.

Nach ca. 2 Stunden hatten alle gemeinsam Großartiges geleistet und haben sich zufrieden und begeistert auf den Heimweg gemacht.


24. September 2015

Die Entscheidung ist gefallen


Am 24. September fand ein Pressegespräch statt, bei dem erstmals die neue Initiative vorgestellt wurde:

"Wir für die Samtgemeinde Salzhausen"










v. li.: Hermann Pott, Leiter Ordnungsamt; Wolfgang Krause, Samtgemeindebürgermeister; Malene Schröder, Kirchenvorstand St. Johannis, Vorsitzende

Foto: Elbe Geest Wochenblatt, Christoph Ehlermann